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Subjektiver Blick auf aktuelles Kunstschaffen
Abt-Straubinger-Stiftung zu Gast im Forum Kunst Rottweil

Rottweil. „Kunst ist schön…und macht Freude“: Unter diesem Titel, der Karl Valentins berühmtes Zitat variiert, firmiert die neue Ausstellung im Forum Kunst Rottweil. Eröffnet wird sie am Samstag, 16. September, um 19 Uhr mit einer Rede von Dr. Tobias Wall aus Stuttgart.

Wall ist Geschäftsführer der Karin Abt-Straubinger-Stiftung, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern kann. 157 Projekte hat sie in dieser Zeit gefördert. Von der finanziellen Unterstützung profitierten Akademiestudenten ebenso wie arrivierte Künstler. Zum Jubiläum kuratierte Karin Abt-Straubinger in Zusammenarbeit mit Jürgen Knubben vom Forum Kunst eine Ausstellung, die stellvertretend zehn ausgewählte Positionen zeigt. Alle Künstlerinnen und Künstler waren Stipendiaten der Stiftung.

Das Spektrum der Arbeiten reicht von Johannes Jensens „Flugobjekt“, das er aus einem Motorroller entwickelte, über fragile Gebilde aus Glas, Federn und Holz von Thomas und Renee Rapedius bis hin zu Glasskulpturen von Monika Goetz, die durch ihre hochästhetische und gleichzeitig gefährliche Anmutung bestechen. Pia Maria Martin zeigt eine Videoinstallation, Peter Ganser Fotoarbeiten, die das Behaustsein in luftverschmutzten Großstädten reflektieren. Zudem sind Arbeiten von Lucia Dellefant, Fabian Kühfuss, Gabriela Oberkofler, Nadja Schöllhammer und Tuguldur Yondonjamts zu sehen - mithin ein unkonventioneller und höchst subjektiver Blick auf aktuelles Kunstschaffen.

Die Ausstellung ist bis 5. November in Rottweil zu sehen, danach wandert sie nach Leipzig in die renommierte „Spinnerei“.

Die Öffnungszeiten des Forum Kunst:
Dienstag, Mittwoch und Freitag 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 17 bis 20 Uhr,
Samstag und Sonntag 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr